Die TLA-Technik


TLA = Tumeszenz-Lokalanästhesie in örtlicher Betäubung

Die Liposuktion in Tumeszenz-Lokal-Anästhesie ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationsmethoden in Deutschland. Hierbei wird dem Patienten vor dem Eingriff eine größere Menge an Tumeszenz-Flüssigkeit injiziert. Diese Flüssigkeit bewirkt, dass das Fett aufquillt und somit leichter abzusaugen ist. Die Haut wirkt danach wie angeschwollen. In dieser Tumeszenz-Flüssigkeit, die dem Patienten vorab gespritzt wird, ist außerdem ein Lokalanästhetikum enthalten. Dieses kann sich in Kombination mit der Tumeszenz-Flüssigkeit besonders gut verteilen, wodurch der Patient bei der Fettabsaugung an der zu behandelnden Stelle nichts spürt. Falls doch, kann immer nachgespritzt werden Der Organismus des Körpers wird durch das Einsparen einer Vollnarkose geschont. Außerdem kann der behandelnde Dermatologe oder Chirurg den Patienten während der Behandlung zum Aufstehen auffordern.

Das hat den Sinn, dass auch die restlichen Fettdepots, die im Liegen nicht sichtbar werden, entfernt werden können. Insgesamt kann in einer Sitzung ein Fettvolumen von bis zu vier Litern abgesaugt werden. Bei dieser Operationstechnik werden das umliegende Gewebe, die Nerven und größere Blutgefäße geschont. Sehr selten treten nach einer Fettabsaugung Infektionen oder sogenannte Serome auf. Serome sind kleine Hohlräume, in denen sich Lymphflüssigkeit ansammelt. Sie können aber relativ leicht wieder abgesaugt werden.

Die Absaugung erfolgt über ganz besonders feine, stumpfe Kanülen (wie auch bei der WAL-Technik). Mit leichten Schwingungen der Hand wird das Fett dann ganz leicht  herausgerüttelt und abgesaugt. Mit dieser Operationsmethode können auch empfindliche Stellen, wie etwa das Knie oder die Knöchel bearbeitet werden.