Die Symptome sind im Prinzip immer gleich und vor allem immer symmetrisch,
also immer gleichermaßen in den Extremitäten vorhanden:


- Druckschmerz;
- Berührungsempfindlichkeit;
- Hämatomneigung, selbst bei geringem Anstoßen;
- dellige und knotige Haut;
- kalte Haut;
- Hände und Füße nicht betroffen;
- schwere Arme und Beine.


Druckschmerz

Wenn man mal etwas kräftiger in das erkrankte Gewebe drückt und dies schmerzt.

Berührungsempfindlichkeit

Wenn schon eine leichte Berührung als sehr unangenehm empfunden wird.

Hämatomneigung

Man hat plötzlich einen dicken blauen Fleck und weiß eigentlich gar nicht, woher der kommen soll.

Dellige und knotige Haut

Im Unterhautfettgewebe haben sich Knoten gebildet, die auf Druck sehr schmerzhaft sind. Ebenso
hat sich dellige Haut gebildet, weil sich die gesamte Struktur unterhalb der Haut verschoben hat.
Der Volksmund nennt dies Cellulite (Orangenhaut).

Kalte Haut

Häufig wird uns mitgeteilt, dass die betroffenen Hautareale oft kalt sind, obwohl der Rest des Körpers
warm ist. Wir führen das auf eine schlechtere Durchblutung des Unterhautfettgewebes zurück, was
allerdings noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde.

Hände und Füße nicht betroffen

In Händen und Füßen gibt es kein Lipödem, sagt man. Beides ist bei einem alleinig vorhandenen
Lipödem schlank. Sollten Hände und Füße jedoch Schwellungen aufweisen, so könnte das auf
ein gleichzeitig vorhandenes Lymphödem hindeuten.

Schwere Arme und Beine

Beine, wie Blei. Diese Aussage hört man immer von Lipödembetroffenen. Die Beine sind so schwer,
ich komme die Treppenstufen nicht mehr hoch. Die Arme sind so schwer, ich kann meine Haare nicht
mehr fönen oder keine Gardinen mehr aufhängen. Man hat das Gefühl, als hätte jemand einem Blei-
gewichte an die Beine und Arme gehängt.